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Rakete einer amerikanischen Panzerfaust am Nienstedter Pass gesprengt

Einen verdächtigen Fund am Nienstedter Pass hatten Mountainbiker der Polizeidienststelle in Barsinghausen gemeldet.
Diese verständigten nach der ersten Inaugenscheinnahme den zuständigen Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD)
der Regionaldirektion Hannover des LGLN (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen).

Vor Ort identifizierte Sprengmeister Marcus Rausch eine ungesicherte Rakete einer amerikanischen Panzerfaust aus dem Zweiten Weltkrieg, die nicht mehr transportfähig war und deshalb vor Ort gesprengt werden musste.
Bei der Sprengung am Montagmittag, 02.07.2012, wurde das Team durch die örtlichen Polizeidienststellen in Barsinghausen und Bad Münder unterstützt, die mit sechs Kolleginnen und Kollegen die kurzzeitige Vollsperrung der Nienstedter Straße und angrenzender Wanderwege im Deister übernahmen.

Zu den Kampfmitteln gehört sämtliche zur Kriegsführung bestimmte Munition, insbesondere Bomben, Minen, Granaten, Spreng- und Zündmittel. Oftmals sind Kampfmittel als solche nicht zu erkennen. Viele sind bis zur Unkenntlichkeit verrostet oder ähneln im Aussehen handelsüblichen Gebrauchsgegenständen.

Wer Kampfmittel findet, muss dies sofort anzeigen. Die Zuständigkeit liegt bei der Gemeinde und der Stadt sowie der nächstgelegenen Polizeidienststelle.

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Rakete einer amerikanischen Panzerfaust

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